Lehrstuhl Diversitätssoziologie

Gruppenfoto Diversitätssoziologie

Der gelingende Umgang mit Verschiedenheit und Vielfalt in der Gesellschaft ist ein elementares Aufgabenfeld der Zukunft.

Die Diversitätssoziologie in der Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften forscht und lehrt an den Schnittstellen von Gesundheit, Sozialem und Sport. Sie befasst sich mit Fragen von Exklusion und Inklusion vor allem mit Blick auf Behinderung und Beeinträchtigung. Chancen auf gesundes Aufwachsen und gesellschaftliche Veränderungen im Kontext des demografischen Wandels sind ebenso Forschungsschwerpunkte wie der Einfluss der Gleichstellungsrechte (über die UN-Behindertenrechtskonvention) auf die Umwelt (wie Bildungs- und Gesundheitssysteme, Sozialwirtschaft, Sozialräume, Public Care, adaptive Umgebungen, technische/bauliche Ausstattungen und partizipative Strukturen).

Handlungsfelder sind Systeme und Strukturen der Prävention, Rehabilitation und Inklusion im Wandel (in nationaler und internationaler Sicht) und ihre jeweilige Wirkung auf die Lebensqualität bei Beeinträchtigung. Neue Erfassungsformen bestehender Hilfe- und Pflegebedarfe sowie Bemessungen von Leistungen werden entwickelt und erprobt. Die inklusiven und exklusiven Potenziale des Sports als wesentlichem gesellschaftlichen Teilsystem finden besonderes Augenmerk.